Ein Grundstein für die Zukunft

Warum eine "Stiftung Luther-Kirche?"

Vor mehr als 100 Jahren wurde in Asseln der Grundstein zum Bau der Luther-Kirche gelegt. Es entstand - unter großen finanziellen Anstrengungen - eine der schönsten Kirchen Dortmunds. Bis heute begeistert sie - von Jugendstil und Historismus geprägt - viele Menschen in Asseln und darüber hinaus.

In der Tradition der Vorväter, die beim Beschluss zum Bau der Luther-Kirche künftige Generationen in den Blick nahmen, hat das Presbyterium der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Asseln 100 Jahre nach der Grundsteinlegung eine Entscheidung die "Stiftung Luther-Kirche Dortmund-Asseln" errichtet. Angesichts stark sinkender Einnahmen aus Kirchensteuern soll sie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Luther-Kirche auch in der Zukunft als Gottesdienststätte und Zentrum einer lebendigen Gemeinde erhalten werden kann.

Was ist eine Stiftung?

Eine Stiftung ist im juristischen Sinne "selbständiges Vermögen". Mit diesem Stiftungsvermögen wird dauerhaft ein zuvor festgelegter Zweck verfolgt, meistens zugunsten einer besonderen Einrichtung oder der Allgemeinheit. Unterstützt werden in der Regel soziale, wissenschaftliche, künstlerische, denkmalschützerische und ähnliche Zwecke. Prominente Beispiele sind die "von-Bodelschwinghschen-Anstalten Bethel" oder die "Bertelsmann-Stiftung".

Oberster Grundsatz einer Stiftung ist, dass das von den Stiftern eingebrachte Vermögen in seiner Substanz niemals angetastet wird. Für den Stiftungszweck eingesetzt werden lediglich die mit dem Vermögen erzielten Erträge (also Zinseinnahmen, Erlöse aus Pachten o.ä. ). Zweck der "Stiftung Luther-Kirche Dortmund-Asseln" ist - so bestimmt es die beschlossene Satzung - die langfristige Erhaltung der denkmalwerten Kirche als Gottesdienststätte und Versammlungsraum der Kirchengemeinde.

Konkret werden die Erträge des Stiftungsvermögens für Reparaturen und Instandhaltung des Kirchengebäudes, der Innenausstattung (einschl. Altar, Orgel, Sitzmobiliar etc.) und des Kirchengrundstücks verwendet.

Wer verwaltet das Vermögen?

Die "Stiftung Luther-Kirche Dortmund-Asseln" ist eine selbständige Stiftung, das heißt: Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat zunächst ihre Errichtung beschlossen und das dazu nötige Anfangsvermögen aus den Rücklagen der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Verwaltet wird das Vermögen der Stiftung indes von einem eigens bestellten Stiftungsvorstand. Ihm gehören fünf vom Presbyterium berufene Personen an, die laut Satzung "über angemessene kaufmännische, juristische oder verwaltungstechnische Kenntnisse verfügen und der Gemeinde verbunden sein" sollen.

Dem Vorstand gehören an:
Rolf Behrendt (1. Vorsitzender)
Volker Brings (2. Vorsitzender)
Barbara Dressel
Simone Grümme
Jutta Lichtwark

Diesem Vorstand, dessen Tätigkeit von staatlichen und kirchlichen Aufsichtsbehörden nach strengen Maßstäben überwacht wird, obliegen alle mit der Stiftung verbundenen Geschäfte. Alle Vorstandsmitglieder geben Ihnen gern Auskunft, wenn Sie Fragen zur "Stiftung Luther-Kirche Dortmund-Asseln" haben oder wenn Sie dieses wichtige Projekt unterstützen möchten.

Zur  ersten Informationkönnen Sie sich gern an das Gemeindebüro wenden (0231-270530) wenden.

Wie können Sie zur "Stiftung Luther-Kirche" beitragen?

Damit die Idee der Stiftung funktionieren kann, nämlich aus den Erträgen eines Vermögens die Asselner Luther-Kirche langfristig zu unterhalten, braucht es ohne Zweifel ein stattliches Vermögen. Das Presbyterium hat die Stiftung anfangs mit 80.000 € ausgestattet, von denen der größte Teil aus einer vor Jahren der Gemeinde zugewandten Erbschaft stammt. Dabei ist deutlich: diese Summe allein wird auf Dauer nicht ausreichen, um den teuren Unterhalt der 100 Jahre alten Kirche zu finanzieren; Zustiftungen sind in jedem Fall erforderlich.

Gesucht werden deshalb nun Menschen, die der Luther-Kirche verbunden und außerdem bereit und in der Lage sind, einen Teil ihres eigenen Vermögens für den Erhalt dieser Kirche zur Verfügung zu stellen - durch Geldzuwendungen oder durch Nachlassverfügungen.

Wer als Zustifter Geld in die Stiftung einbringt, kann sicher sein: dieses Vermögen bleibt erhalten; es wird nicht für kurzfristig notwendige Projekte ausgegeben, sondern dient mit seinen Erträgen ausschließlich der langfristigen Aufgabe, die Asselner Luther-Kirche zu erhalten. Dass die Gemeinde daneben auch weiterhin - in wachsendem Maße - dringend auf Spenden und Kollekten angewiesen sein wird, die direkt der laufenden Arbeit zugute kommen, sei der Klarheit halber ergänzt.